Häufige Fragen
Sieht Briefpfleger meine Dokumente?
Nein. Die App läuft in deinem Browser und lädt Dokumente direkt in dein Google Drive. Es gibt keinen Briefpfleger-Server, über den deine Dateien laufen oder auf dem sie gespeichert werden.
Ich habe doch schon Google Drive – wozu dann Briefpfleger?
Drive speichert, Briefpfleger organisiert: automatische Texterkennung, Kategorien, Sortiervorschläge aus deinen eigenen Regeln, Fristen im Kalender, Kontakte-Zuordnung und eine Oberfläche, die fürs Handy gebaut ist. Das Ergebnis liegt trotzdem als ganz normale Ordner und Dateien in deinem Drive.
Ist das nur für Briefe?
Nein. Rechnungen, Kassenbons, Verträge, Zeugnisse, Impfpässe, wichtige E-Mails, sogar einfache Fotos von Dokumenten – alles, was du später wiederfinden oder beweisen können willst.
Kann ich auch E-Mails aufbewahren?
Ja – als Datei. Speichere den Anhang oder drucke die Mail als PDF und lade sie über den Scan-Knopf in ein Fach. Danach verhält sie sich wie jeder andere Brief: Volltextsuche, Frist setzen, Kontakt zuordnen, teilen.
Kann ich mich an eine E-Mail-Antwort oder eine Rechnung erinnern lassen?
Ja. Wenn du z. B. eine Rechnung per E-Mail bekommst, legst du den Anhang oder einen PDF-Ausdruck in Briefpfleger ab und trägst eine Frist dazu ein. Über deinen Google Kalender wirst du dann rechtzeitig per E-Mail und Benachrichtigung erinnert – so verpasst du weder eine Zahlung noch eine fällige Antwort.
Was passiert nach der Beta-Phase mit meinen Dokumenten?
Sie bleiben, wo sie sind – in deinem Google Drive. Es wird nichts gelöscht, nichts gesperrt und nichts eingefroren. Alles, was du bis dahin abgelegt hast, bleibt vollständig nutzbar: ansehen, durchsuchen, umbenennen, teilen, Notizen ergänzen. Die Grenze des kostenlosen Tarifs wirkt nur beim Hinzufügen neuer Dokumente – danach ist dort Platz für 30 Dokumente insgesamt, mit allem, was am Dokument passiert: Fotografieren, Texterkennung, Kategorien, Fächer, Volltextsuche, Notizen, Sprachnotizen, Teilen und das Notieren von Fristen.
Plus (2,99 €/Monat, zu zweit 2,49 € je Person) hebt die Dokumentgrenze auf und übernimmt die Fristen: Erinnerungen, bevor etwas abläuft, und alle Fristen auf einen Blick. Den Wechsel kündigen wir vorher in der App an – du wirst nicht von einer Abbuchung überrascht.
Was passiert, wenn ich die App nicht mehr nutze?
Nichts Dramatisches – und vor allem: Es geht nichts verloren. Deine Ordner, Dateien, PDFs und Sprachnotizen bleiben ganz normal in deinem Google Drive liegen, unter den Namen, die du vergeben hast. Termine, die schon im Google Kalender stehen, bleiben dort. Du kannst alles mit jedem anderen Programm weiterverwenden, ohne Export und ohne uns.
Was fehlt, ist der Zusammenhang: Ohne Briefpfleger erinnert dich niemand an Fristen, und du navigierst wieder selbst zwischen Drive, Kalender und Postfach. Die Akten bleiben – der Helfer geht.
Brauche ich zusätzlichen Cloud-Speicher?
In der Regel nicht. Briefpfleger verkleinert Fotos vor dem Upload, und die 15 GB eines kostenlosen Google-Kontos reichen für viele tausend Briefscans.
Funktioniert die App auch auf dem Handy?
Ja – sie ist für das Smartphone gebaut und lässt sich wie eine App auf dem Startbildschirm installieren (PWA), ohne App-Store.
Muss ich Briefe immer einzeln in der App fotografieren?
Nein. Du kannst deine Post stapelweise mit deiner normalen Handy-Kamera abfotografieren. Wähle dann im Scan-Bereich der App einfach „Bilder hochladen“, markiere alle Fotos gleichzeitig und lade sie auf einmal hoch. Sie werden in der Warteschlange nacheinander per Texterkennung (OCR) verarbeitet.
Briefe digital unterschreiben – ist das rechtlich gültig?
Für die allermeisten Alltagsverträge (Handy, Fitnessstudio, Versicherungen, Abos) reicht die gesetzliche „Textform“ (§ 126b BGB) vollkommen aus. Hierzu ist eine digitale Unterschrift absolut rechtsgültig. Ausnahme: Für Mietvertrags-Kündigungen (§ 568 BGB) und Kündigungen von Arbeitsverträgen (§ 623 BGB) schreibt der Gesetzgeber zwingend die Schriftform auf Papier mit originaler handschriftlicher Unterschrift vor. In den USA sind elektronische Signaturen durch den ESIGN Act fast überall bindend.
Wie gebe ich einen Ordner für meinen Steuerberater frei?
Du wählst in der App ein einzelnes Fach oder einen ganzen Schrank – etwa „Steuern 2025“ – und erstellst dazu einen Freigabe-Link. Weil das ganz normale Google-Drive-Ordner sind, braucht dein Steuerbüro weder ein Konto bei uns noch die App: Der Link öffnet sich in jedem Browser. Hat die Person ein Google-Konto, lädst du sie stattdessen persönlich ein; der Ordner taucht dann in ihrem eigenen Drive unter „Für mich freigegeben“ auf. Briefpfleger vergibt dabei nur Leserechte, und jede Freigabe lässt sich mit einem Tipp wieder beenden. Was du nachträglich in das Fach legst, ist automatisch mit dabei. Mehr dazu im Abschnitt zu Freigaben.
Kann ich die App auch zu zweit mit meinem Partner nutzen?
Ja! Im Einstellungs-Tab „Freigabe“ kannst du deinen Partner einladen und eure Aktenschränke verbinden. Ihr arbeitet dann in Echtzeit im selben Google-Drive-Ordner zusammen und erhaltet beide den vergünstigten Partnerpreis (2,49 € statt 2,99 €/Monat).
Wie funktioniert der Vertrags-Wecker?
Trage bei einem Vertrag die Kündigungsfrist ein (z. B. 3 Monate vorher). Der Briefpfleger berechnet das Datum und erstellt einen Erinnerungs-Termin in deinem Google Kalender. Dieser schickt dir automatisch 24 Stunden vorher und genau am Stichtag eine E-Mail an dein Gmail-Postfach – du brauchst dafür keine Kalender-App auf dem Handy zu haben. Nutzt du keinen Google Kalender, exportierst du die Frist stattdessen als Kalenderdatei (.ics) und öffnest sie in Apple Kalender, Outlook oder deinem Handy-Kalender.